Die größte Angst, ist die Angst vor der eigenen Courage. Lass uns sie gemeinsam besiegen!

Die größte Angst, ist die Angst vor der eigenen Courage. Lass uns sie gemeinsam besiegen!

Ich weiß, wovon ich rede. Denn während ich das hier schreibe, geht mir ganz schön die Düse, meine Hand zittert. Denn ich weiß, dass mir heute etwas Großes bevorsteht.

Ich gehe heute mit meinem neuen Projekt raus, bei dem ich mich vor bis ein Paar Monaten für komplett verrückt erklärt hätte. Hier kannst du dir schon einen ersten Eindruck machen!

Doch lieber klein und leise?

Ganz ehrlich? Ich habe sogar schon kurz überlegt, ob ich es nicht doch ganz lasse oder ganz klein mache. Still und leise, statt eine große Ankündigung bietet halt auch Vorteile. Findest du nicht auch?

Denn wenn ich etwas groß ankündige und Versprechen mache, muss ich sie auch erfüllen, wie sieht es denn sonst aus. Wenn aber etwas schleichend daher kommt, kann man das auch genauso leise wieder ausschleichen lassen. 😉

Die Vorteile liegen auf der Hand. Und das ist auch eine wunderbare Strategie, immer nur kleine Brötchen zu backen. Ist zwar nicht der große Wurf, dafür merkt auch keiner, wenn man scheitert. Ich finde, diese Argumentation darf man nicht vernachlässigen. Es ist halt immer die Frage, was man wirklich will.

Unsere Courage macht uns am meisten Angst

Wenn ich eines in meinem Leben gelernt habe, dann ist das die Tatsache, dass unsere eigene Courage uns am meisten Angst macht. Immer, wenn ich etwas Größeres träume, wenn ich mir etwas vorstelle, was durchaus realistisch ist, aber größer ist als alles, was ich bisher getan habe, dann kenne ich das nur zu gut, dass mich die Angst packt.

Auch von meinem Kunden kenne ich das. Ich kenne überhaupt keinen Menschen, der „bei Verstand“ ist, der in solchen Situation nicht mit der Angst, oder großem Respekt, oder wie man das auch immer nennt, davor zu tun hat.

Ich denke sogar, dass wir, Introvertierten, besonders betroffen sind

Weil wir uns viel zu viele Gedanken über alles Mögliche machen, bevor wir etwas tun und auch währenddessen. Und wir neigen dann dazu, uns die Sachen total auseinander zu pflücken und unnötig klein zu machen.

Man nimmt sich was Größeres vor. Und bevor das spruchreif ist und wir es der Welt zeigen können, wird es kleiner und kleiner, reduzierter, geschrumpfter. Und am Ende kommt etwas heraus, das nur der kleinste gemeinsame Nenner zwischen dem Traum, dem was man eigentlich machen wollte und dem was am Ende herausgekommen ist.

Also zwei Schritte vor, ein Schritt zurück. Deswegen gibt es wohl auch noch kaum Lobby für Introvertierte. Bisher nicht, das ändert sich ja jetzt!

Es geht aber auch anders

Natürlich habe ich schon viele Sachen angepackt, die mir größer erschienen sind, als dass ich mir vorstellen konnte, sie jemals bewältigen zu können.

  • Oder vor über sechs Jahren, als ich mich entschieden habe, das Unternehmen zu verlassen, in dem ich angestellt als Wirtschaftsingenieurin gearbeitet habe. Ich hatte keinen blassen Schimmer, wohin es für mich geht. Ich wusste nur, das ich nicht länger als ein kleines Rädchen in einem Riesengetriebe mit einer völlig sinnentleerten Arbeit verrieben werden will. Da habe ich mich etwas blauäugig selbständig gemacht. Das war kein leichter, aber dafür ein sehr sinnvoller Weg. Und erst jetzt habe ich das Gefühl, richtig durchzustarten.
  • Auch als ich vor über 20 Jahren nach Deutschland ausgewandert bin. Die ersten Jahre waren wirklich hammerhart. Ich hatte nicht die geringste Vorstellung davon, was mich erwartete. Ein Glück, sonst hätte ich mich nie auf dem Weg gemacht ;-). Doch dann hätte ich aber auch nie erleben können, wie mein Leben sich bis heute entwickeln hat.

Ich staune selbst, wenn ich mit anderen darüber rede und sie sich wundern, was man alles komplett ohne jegliche Voraussetzungen ganz alleine schaffen kann. 🙂

Wenn ich das alles heute betrachte, dann ist mir klar: Je mehr wir durch die Angst gehen und Dinge anpacken, die uns zu groß erscheinen, desto mehr kommt die Gelassenheit und Zuversicht, dass man auch in der Zukunft viel mehr schafft, als wir es uns heute vorstellen können.

Wie ist es bei dir?

Dir fällt doch bestimmt sofort etwas ein, ein Projekt, eine Aufgabe, vor der du standest und wo die Angst anfangs groß war und du viel Mut gebraucht hast, um da durch zu gehen?!

Schreib es auf. Und lass dir nicht von den eigenen Stimmen im Kopf das wieder ausreden, weil dein Beispiel plötzlich zu klein, zu unwichtig oder sonst was ist. Bleib bei deinem ersten Impuls!

  • Was war das für eine Situation?
  • Was war die Angst?
  • Wie bist du da durch gegangen?
  • Welche deiner Fähigkeiten hast du dabei gebraucht und vielleicht sogar neu entdeckt?
  • Was hast du daraus gelernt aus heutiger Sicht?
  • Wie kannst du das für dein neues Projekt nutzen?

Fällt dir noch ein weiteres Beispiel ein? Dann schreib dir auch das auf. Das hilft sehr, sich neue Herausforderungen zuzutrauen!

Nun aber zum eigentlichen Anlass:
Akademie für Introvertierte

Heute lege ich einen ersten Grundstein für diese Akademie, die künftig wachsen wird. Ich habe sehr viele Ideen für spannende Angebote. Und ich habe schon einige Themen im Auge, die ich mit tollen Kollegen kreieren werde. Diese Kollegen von mir sind allesamt Experten auf verschiedensten Gebieten. Gemeinsam werden wir Dinge anbieten, die explizit auf die Bedürfnisse der Introvertierten ausgerichtet sind.

Das ist etwas, was es so noch gar nicht gibt. Um so mehr freue ich mich, komplett neue Wege zu gehen. Denn da ist Scheitern vorprogrammiert. 😉

Ich bin mir sicher, dass ich oft Momente haben werde, in denen ich es bereue, diesen Weg eingeschlagen zu haben; Tage, an denen ich mir sprichwörtlich in den Hintern beißen werde. Aber ich bin mir auch sicher, dass wenn ich mich nicht von der Angst beherrschen lasse, dass ich sehr viel Stolz, Freude und Verbundenheit erleben werde.

Deswegen macht mir das alles nicht mehr so viel Angst.

Weil ich mich auf das freue, was gelingen wird und was ich dabei lernen werde. Und darauf, dass du mich auf diesem Weg ins Unbekannte begleitest. Du kannst dir sicher sein, dass viele der Angebote dieser Akademie dich dabei unterstützen werden, deine Ängste zu besiegen! 🙂

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Herzlichst, Deine Natalie

Ps. Ich weiß nicht, ob du das gemerkt hast, aber ab heute schreibe ich per du. Das fühlt sich für mich jetzt richtig an.

2 Kommentare

  • Liebe Susanne,

    herzlichen Dank für deinen Kommentar und deine Glückwünsche!
    Was du schreibst, ist so wahr. Ohne Mut und Glauben an sich selbst kann man keine Träume umsetzen.

    Natürlich reicht die Überwindung der alten Programme allein nicht aus. Zumal die Frage ist, wie überwindet man diese. Es gibt Menschen, die versuchen über die eigenen Bedenken und alte Muster hinweg zu gehen und sich mit Gewalt auf neue Wege zu machen. Ich halte da nichts von.

    Ich glaube fest daran, dass nur wenn wir uns dem stellen, was zu uns gehört und das akzeptieren; wenn wir uns mit den eigenen Beschränkungen wirklich auseinander setzen und aussönnen; wenn wir auch den Schmerz, der dahinter ist, richtig fühlen - erst dann werden wir freier von ihnen.

    Du hast Recht. Allein das Mentale ist das nicht. Es ist immer ein Zusammenspiel aus Fühlen, Denken und Handeln. Nur wenn wir diese drei beisammen bekommen, kommen wir wirklich voran. Allein durch Denken (und das ist das was ich unter mental verstehe) löst man weder ein Problem, noch bringt man das eigene Herzensthema in die Welt.

    Ich freue mich jedenfalls sehr darüber, dass du mich auf meinem Weg begleitest, vielen Dank dafür!

    Herzliche Grüße
    Natalie
  • Natalie,

    ich gratuliere dir zu deinem tollen und erfolgreichen Weg! Ich kann nur sagen, dass Überwindung das eine ist, aber die alten Programme, die im Hintergrund laufen das andere. Und die zu überwinden ist nicht einfach. Dazu gehört Mut und Überwindung, aber auch der feste Glaube an sich selbst. Du hast eine Tür für all jene aufgestoßen, denen genau das schwer fällt. Doch ich kann nur sagen, dass es nur mental nicht zu schaffen ist - jedenfalls meine Erkenntnis bis dato.

Was denkst du?

Hallo, ich bin Natalie :-)

Businessmentorin für introvertierte Unternehmer, Online-Unternehmerin und Buchautorin.

Seit 2009 habe ich Hunderte Selbständige beim Businessaufbau unterstützt. Seit 2015 arbeite ich online und ortsunabhängig und pendele zwischen Nord-Deutschland und Lanzarote.

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© 2009-2018 Natalie Schnack