Du willst leise überzeugen? Übernimm die Führung!

4 Kommentare

  • Ein Gedanke der mir gefällt. Die ganz Woche habe ich am Online Kongress Beruf und Frauen teilgenommen, und ein Interview hat mich besonders beeindruckt: Anthony Fedrigotti, z:b das Talent Übung braucht, an seinem Projekt jeden Tag 30 min arbeiten. Das ist für ein guter Gedanke, weil ich mich sonst verzettele.

    Mentor sein, das ist auch eine Aufgabe. In der Schreibwerkstatt habe ich gelernt, das auch die kürzeren Texte veröffentlicht werden können, das wird auch geschehen. Wenn ich mit meinem Herzensthema in meiner "Hülle" bleibe, dann erfahren es die Menschen auch nicht.

    Ausgenutzt sein. Dazu gehören zwei Parteien. Beim Herzensthema offenbar werden, etwas Geben und dabei eine Grenze ziehen, bis wohin ich verantworten kann, das ich es gebe. Das gehört auch zur Entwicklung.

    Mentor werden- bedeutet für mich meinen Weg stückweise entdecken: Texte veröffentlichen, ein Gedankenbuch anlegen, über das was ich gelesen habe, wie die Woche war. Ein Tipp von Moritz Bauer.

    In diesem Sinne bin ich gespannt auf deine weiteren Themen.
    Anna
  • Das freut mich, liebe Anna, vielen Dank!

    Das stimmt, was du schreibst: zum Ausgenutzt werden gehören immer zwei.

    Herzliche Grüße und alles Liebe für dich und deinen Weg,
    Natalie
  • Liebe Natalie,

    wenn und weil Du so großzügig bist in Deiner Unterstützung:
    Kennst Du das Gefühl, ausgenutzt zu werden? Die Wut, wenn Andere sich profilieren mit Impulsen und Gedanken, für die Du (mit)gearbeitet hast, ohne Dich zumindest als Quelle mit zu nennen?, wie gehst Du damit um?
    Ich vermute, da ist bei mir mit der Zeit Bitterkeit entstanden, die mich behindert.

    Lieber Gruß gen Norden,
    Danke für's Webinar und den Impuls am Mittwoch (Tel.),
    christine
  • Liebe Christine,

    vielen Dank für deinen Kommentar und deine sehr spannende und sicher für viele interessante Frage!

    Natürlich kenne ich auch das Gefühl, von jemanden ausgenutzt zu werden. Von früher. Seit sehr langer Zeit nicht mehr.

    Und das liegt von allem an meiner geänderten Einstellung. Seit ich sehr gern mit vollen Händen gebe, weil ich das Gefühl habe, ich besitze das Wissen nicht, sondern kanalisiere es nur auf meine Art und mir keine Gedanken mehr dazu mache, dass mit jemand etwas weg nehmen könnte, erlebe ich es auch nicht mehr.

    Außerdem habe ich gelernt ganz klare Linie für mich zu ziehen, was und bis zu welcher Grenze ich gebe. Das gebe ich dann von ganzen Herzen gern. Damit Menschen das für sich nutzen, daraus lernen. Das kommuniziere ich auch ganz klar und unmissverständlich.

    Das was nicht kostenfrei gibt, das gibt es auch nicht kostenfrei. Das wird auch ganz klar von mir gesagt.

    Und wenn doch jemand sich offensichtlich bei mir bedient auf eine Art, die in die Richtung geht, die ich für frech halte, dann spreche ich diese Person ganz konkret an und bitte um Richtigstellung.

    Eines meiner wichtigsten Themen in der Arbeit ist ja Selbstbehauptung und Begegnung mit anderen auf einer Augenhöhe. Wenn wir uns auf einer Augenhöhe erleben und nicht als Opfer, dann erleben wir die Welt wirklich ganz anders.

    Auch da stecken alte Muster, die man mit mir im Coaching bearbeiten und auflösen kann.

    Das so weit etwas allgemein ans Antwort. Alle andere kann man nur an deiner konkreten Situation erarbeiten. Gern in einem Coaching. Wenn du Interesse hast, melde ich gern bei mir!

    Herzliche Grüße
    Natalie

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