Die Sache mit persönlichen Grenzen - aktueller denn je

Die Sache mit persönlichen Grenzen - aktueller denn je

Grenzen. Heute ein Begriff mit besonderer Bedeutung. Wir leben seit Anfang 2020 in einem Zustand, in dem uns permanent neue Grenzen von au√üen aufoktroyiert werden. ‚ÄěDas darfst du, das nicht. Wenn du das machst, dann darfst du jedes.‚Äú (Wen erinnert es auch an die eigene autorit√§re Erziehung? ūü§™) Einerseits.

Andererseits wird dadurch unsere F√§higkeit, uns pers√∂nlich von dem was da abl√§uft abgrenzen zu k√∂nnen, √ľber die Ma√üen hinaus (√ľber)strapaziert. Es ist zu leicht, sich vom Chaos und der Informationsflut weg sp√ľlen zu lassen. Sich von der verbreiteten Angst und Hysterie mitrei√üen zu lassen. Sich in Grabenk√§mpfe und Glaubenskriege verwickeln zu lassen. Oder so die Schotten dicht zu machen, dass man komplett die Realit√§t leugnet, nach dem Motto: Ich will das alles gar nicht wissen. Gleiches also, nur in Gr√ľn.

Grenzen - mich interessieren vor allem die pers√∂nlichen Grenzen - ist ein allgegenw√§rtiges Thema. Fr√ľher lag der Fokus von allem darauf, in 1:1 Beziehungen Grenzen setzten/einhalten zu k√∂nnen, heute sind wir da auf einer ganz neuen und globalen Ebene gefragt. Die Mechanismen sind aber die gleichen. Und das ist das was ich so spannend finde. Denn darin erkennt man: Wie im Kleinen so im Gro√üen, wie im Au√üen so im Inneren. Und das ist jetzt kein Postkarten-Spruch, sondern absolut w√∂rtlich gemeint. ūü§ď

Ok. Ja, wir wissen alle (theoretisch), dass wir das was im Außen passiert oft nicht ändern können. Was wir ändern können, ist unser Umgang damit. So weit so gut, 1000 Mal gehört.

Was bedeutet das aber konkret: F√ľr mich ist es zur wahren Lebenskunst geworden, jede noch so unangenehme Situation im Au√üen als eine Einladung zu sehen, meine Reaktionsmuster und das was dadurch in der Psyche & im Nervensystem ausgel√∂st wird, anzuschauen. Statt mich darin aufzureiben, was ich nicht √§ndern kann, wende ich mich mir zu und dem was in mir ausl√∂st wurde. Ist nicht nur viel spannender, sondern auch viel ges√ľnder. Und was wirklich innerlich frei macht.

So weit allgemein zum Thema Grenzen. In einem meiner n√§chsten Beitr√§ge gehe ich auf die Frage ein, die die meisten meiner Kunden stellen: ‚ÄěWie kann ich meine Grenzen klar kommunizieren, ohne andere zu verletzen?‚Äú

Interesse? ūüíú

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Als Kompromiss zwischen gendergerechter Ansprache aller Geschlechter und Einfachheit, kennzeichne ich entsprechende Begriffe mit *.